Um uns im täglichen Dschungel der Informationen zurechtzufinden, sind wir auf effektives Kommunikationsdesign angewiesen. Mit Hilfe von Corporate Design, digitalen Medien, Grafik, Typografie sowie Orientierungs - und Leitsystemen fällt uns das, was wir zum Verständnis unserer Umwelt brauchen, sofort ins Auge. Intuitiv nehmen wir Informationen wahr, schlagen automatisch die richtigen Wege ein und erkennen das gewünschte Produkt auf Anhieb, kurzum: mit Hilfe des Kommunikationsdesigns fällt uns das, was wir zum Verständnis unserer Umwelt brauchen, sofort ins Auge.

Kommunikationsdesign aus Deutschland wird seit Jahrzehnten weltweit hoch geschätzt. Dennoch ist die Ausstellung "Dimension der Fläche - Kommunikationsdesign in Deutschland" die erste zeitgenössische Gesamtpräsentation über aktuelle Tendenzen im deutschen Kommunikationsdesign. Die vom Goethe Institut und dem Rat für Formgebung entwickelte Ausstellung präsentiert eine umfassende Zusammenstellung aktueller Arbeiten renommierter Designbüros. Die Ausstellung umfasst ca. 150 neuere Arbeiten von einflussreichen Designern wie Johannes Erler, Mike Meiré, Joachim Sauter, Erik Spiekmann oder Andreas Uebele. Sie stehen exemplarisch für die unterschiedlichen Bereiche dieser zwei-dimensionalen Gestaltungsform.

Die Ausstellung macht aber auch deutlich, woraus sich aktuelle Tendenzen entwickelt haben und verweist auf die Wirkung der grafischen und visuellen Vergangenheit bis in die Gegenwart. Logos, Piktogramme, Schriften oder Systeme zeigen ihre Stärke oftmals erst dann, wenn sie über Jahrzehnte Zeichen zu setzen in der Lage sind. Das Logo der Deutschen Bank von Anton Stankowski aus dem Jahr 1974, die Piktogramme Otl Aichers, ursprünglich für die Olympischen Spiele 1972 in München entworfen und bis heute stilbildend oder die DIN-Schrift, die jedem Fahrer auf deutschen Autobahnen den Weg weist.